Am Fuss des Kamenjak, auf dem Berg des Hl. Damijan in Barbat sind auch heute noch imposante Ruinen zu sehen, die schon Jahrhunderte lang die Phantasie der Einwohner und di Neugier der Forscher anregen.
Bisher hatten die Experten und Forscher unterschiedlich und zum grössten Teil die Zeit der Entstehung dieses historischen Komplexes falsch geschätzt und führten das Datum der Erbauung ins frühe Mittelalter zurück, definierten es als vorromanisch oder sogar spät mittelalterlich, romanisch oder gotisch.
Erst in der neueren Zeit kamman zur Erkenntnis, dass diese Ruinen Teile eines Festungssystems aus dem frühen Byzanz sind, in der Zeit, als Justinian diesen Teil der Küste zurück eroberte - in der ersten Hälfte des VI. Jahrhunderts.
Das zentrale Gebäude in der Festung ist auf jeden Fall die Kirche - einschiffig, mit breiter halbkreisförmiger Apsis auf der Südseite. Die ursprüngliche Form der Kirche kann erst im Grundriss rekonstruiert werden, da die Nord- und Südwand zum Teil und die Fassade ganz zerstört ist.
Mit der Analyse aller Charakteristiken der beschriebenen Ruinen, bezugnehmend auf ihren besonderen Standort, kann ohne Zweifel behauptet werden, dass diese Festung auf Rab eine in einer ganzen Reihe dieses grossartigen Fortifizierungssystems ist, mit dem in der Zeit als Justinians grosser Heerführer Belizar die östliche Adriaküste wiedereroberte die Ganze zum Reich des Byzanz kontrolliert wurde. Mehr als das, unsere Festung ist einer der grössten Festungskomplexe, der noch Abwehr-, Kontroll- und Refugiumsfunktionen beinhaltete. |