Freitag, 10. Februar 2012.   
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Varoš
 

Varoš ist der typische Vorort aller mittelalterlichen Mittelmeerstädte. In diesem Raum sind die Vororte in der Regel in unmittelbarer Nähe von Stadtfestungen, und oft direkt am Haupteingang in die Stadt, wie auf der Insel Rab. angebracht. Ihre Dienstleistungsfunktion, die für die Abwicklung der notwendigen Lebensfunktionen unentbehrlich war. war des Öfteren für den Stadtkern nicht geeignet. Da wurden Wohngebäude für die Dienstleistungsgeber errichtet, wodurch malerische Agglomerationen entstanden, die in ihrer Form mehr ländlichen als städtischen Gebieten ähnelten.

In diesem westlichen Teil der Stadt waren die Stadtmauern mit zwei rechteckigen Türmen am Haupteingang der Stadt am stärksten und sichersten. Das obere Tor befand sich zwischen dem Turm Kula smjelih (Turm der Mutigen) und dem Turm Kula sv. Kristofora (St. Christophorus Turm). Das Tor ist bis heute erhalten und zwar das innere Tor aus dem Mittelalter und das äußere, das gegen Ende des XV. Jahrhunderts während dem Wiederaufbau, Umbau und der Verstärkung der Türme entstanden ist. Im südlichen Teil von Varoš, unmittelbar unter den Stadtmauern befanden sich drei Zisternen mit Brunnenkronen aus dem XV. Jahrhundert. An der Küste und nahe der Schiffanlegestelle befand sich ein Schiffbau- und Reparaturkomplex. Wie in jeder Küstenstadt gab es vermutlich ein Schlachthaus und einem Bild aus dem XVII. Jh. nach, einen Stadtfriedhof. In der ferneren Umgebung von Varoš war auch der Sitz einer Klostergemeinschaft, die für die Verpflegung von Schwachen und Kranken sorgte. Mit dem ersten Tourismusaufkommen wurden die meisten erwähnten Gebäude abgerissen, und Hotels sowie andere Inhalte, die für den Tourismus unentbehrlich sind, errichtet. Zu dieser Zeit wurden von hier bis zum heutigen Friedhof der Anbau neuer Pflanzen im heutigen, wunderschönen Stadtpark geplant und durchgeführt. Dies hat die Stadt dem Oberförstner Pravdoje Beli zu verdanken. Bis vor kurzem gab es hier einen richtigen Küstenmarktplatz und einen Fischmarkt, die ohne Grund in die neue "Quasistadt" verlagert wurden. Der letzte Umbau des Markplatzes mit dem Brunnen war ein Urbanisierungsversuch ohne Rücksicht auf das Stadtambiente und den historischen Vorort.

Informazionen i Kontakte
  Fremdenverkehrsverband der Stadt Rab
TRG MUNICIPIUM ARBA 8
51280 RAB

e-mail: tzg-raba@ri.t-com.hr
tel.+385 (0)51 724-064
fax +385 (0)51 725-057
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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