Diese Kirche wurde zum ersten Mal in einem Dokument aus dem Jahr 1280 als Crkva sv. Ante (Kirche Hl. Antonius), ein Hospizium des Klosters Benediktinski samostan Sv. Petra (St. Peter Benediktinerkloster) von Supetarska Draga erwähnt. Sie wurde im XVI. und XVIII. Jh.. nach dem wundersamen Fall im Jahr 1556. als das Kreuz am Altar angefangen hat zu weinen, umgebaut. Der Grund hierfür war It. zeitgenössischen Aufzeichnungen die unsittliche Lebensart der Einwohner von Rab. Dieses Ereignis hat die Einwohner sehr mitgenommen und bald wurde die Brüderschaft Bratovština sv. Križa proplakanog (Brüderschaft des weinenden Heiligen Kreuzes) gegründet, die mit der Zeit zahlreicher und einflussreicher wurde. Zu diesem Ereignis gibt es ein Lied "Štujmo braco* (Brüder, lass uns den Gott ehren), vermutlich vom Bischof von Rab, Luka Garanjin. der aus der berühmten Familie aus Trogir stammt, im Dialekt der Insel Rab Ćakavica. Mitte des XVIII. Jahrhunderts, geschrieben.
In der zweiten Hälfte dos XVIII. Jahrhunderts wurde neben der Hinterwand des Sanktuariums der zentrale, monumentale Altar aus mehrfarbigem Marmor in venezianischen Spätbarockformen mit dem so gennanten palo portante (tragender Pfosten) errichtet. Ursprünglich war hier das weinende Kreuz aus Terracotta. das Anfang des XX. Jahrhunderts verloren ging, zu sehen. Auf Grund seines hervorragenden Wortes wurde das Werk den großen Künstlern des italienischen Settecento (XVIII. Jahrhundert) wie G. B. Piazzeti. F. Benković und anderen zugeschrieben. Es ist erst vor kurzem mit Recht dem Künstler Giovanni Scajari zugeschrieben worden.
Der Höhepunkt der Erneuerung ist die Stuckdekoration auf der Decke des Sanktuariums mit der Darstellung der Hl. Dreiheit im geschickt geformten, hohen Relief im zentralen Teil. In den ovalen Medaillons in den Ecken werden Szenen aus dem Leben Christi dargestellt: das Gebet auf dem Ölberg. die Geißelung, die Gestattung und die Auferstehung. Dieses Werk wurde 1799 in der klassizistischen Manier von zwei Stuckateuren. den Brüdern Giacommo und Celemente Sommazzi aus dem heutigen Schweizer Kanton Ticino (Tessin) ausgeführt. |