Eporij odor der Hafen war bereits zu römischer Zeit ein Bestandteil der Stadt. Er war in einer ruhigon Bucht gelegen, was vermutlich einor der entscheidenden Faktoren für seine Lage war. Es kann nur angenommen werden, dass er die typische Ausrüstung eines Antiken Hafens aufwies, wie jeder andere antike Hafen auch.
Im Mittelalter erstreckten sich an dieser Stelle die Stadtverteidigungsmauern, die durch zusätzliche Mauern und mächtige Türme bzw. Bastionen besonders im östlichen, offenen Flügel erweitert waren. Vor dem direkten Hafeneingang stand ein Turm, unter dem sich die Anlegestelle für Segelschiffe befand. Der Turm wurde im XV. Jh. von einer halbkreisförmigen externen Festung umgeben. Auf der Spitze der Halbinsel befand sich die Bastion Basbon sv. Ante (St. Antonius Bastion). Von der Mauerinnenseite wurden Bauten, die für den Hafen unentbehrlich waren, errichtet. In den Mauern und Türmen befanden sich 7 oder 8 aus Verteidigungsgründen kleine Türen, die zu den Anlegestellenplattformen für Segelschiffe und kleinere Schiffe führten.
Nach dem Wandel der politischen Situation im XIX. bzw. Anfang XX. Jahrhunderts und mit dem ersten Tourismusaufkommen wurde ein großer Teil der Mauern abgerissen. Die Stadt bekam ein neues Gesicht und öffnete sich in Richtung Hafen und Meer. Neben kleineren Bauwerken wurden neue Bauten wie das Hotel Praha und das Hotel Bristol mit unangemessenen stilistischen Pseudoformen erbaut. In den 30-er Jahren des XX. Jahrhunderts wurde eine neue Promenade mit Wellenbrechem gegenüber dem Fürstenpalast Knežev dvor errichtet. Trotz der drastischen Wandlung des historischen Bildes wurde der Hafen zum Symbol der Stadt und der Insel. Die Insel entwickelte sich zum mondänen Urlaubsort mit vielen attraktiven Kaffeehäusern, malerischen Booten barkarjoli (kleine Ruderboote) und Segelbooten. Die Dynamik der Insel wurde durch das Anlegen der großen Linienschiffe, die zu dieser Zeit ein wahres Happomng waren, gesichert. |