Freitag, 10. Februar 2012.   
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Maria-Himmelfahrt-Kathedrale
 

Die Gemeindekirche Crkva Uznesenja BlaZene Djevice Marije war bis 1828 als die Diözese von Rab abgeschafft wurde, eine Kathedrale. Neuentdeckungen der Dekorationsteile, Überreste der Taulkappelle in unmittelbarer Nähe und Fußbodenmosaiken unter dem Sanktuarium zeugen vom frühchristlichen Ursprung der Kirche aus dem IV. und V. Jahrhundert. Frühchristliche Elemente wie die polygonale äußere Kante der Apsis und einige Kapitelle in der Kolonnade sind in der dreischiff igen Basilika erhalten. Im IX. Jh. wurdo sie umgebaut, mit nouer hturgischor Ausstattung eingerichtet, von welcher ein kostbares Ziborium über dem Hauptaltar erhalten wurdo. Drei seiner Seiten wurdon mit typischen geflochtenen ikonographischen Motiven aus der Tier- und Pflanzenwelt verziert. Im XI. Jh. erfolgte ein weiterer Umbau im so genannten protoromanischen Stil, indem zwei seitliche Apsiden umgebaut und neue Kapitelle mit stilisierten Blättern der Akanthuspllanze geschnitzt wurden. Eine Marmorikone, die Darstellung Christi, gehört dieser Periode an.

Papst Alexander III weihte d«e aus der Mittte des XII. Jahrhunderts stammende Vorderseite der Kirche ein. Die Fassade der Kirche wurde im hochromanischen Baustil unter toskanischem Einfluss. der in architektonischen und chromatischen Formen sichtbar ist. erbaut. Diese Formen wurden durch die effektvolle Abwechslung der bunten Brekzie- und weißen Kalksteinreihen erzielt. Anstelle des ursprünglichen romanischen Portals wurde 1490 das heutige Portal errichtet. Die Stemskulptur der Jungfrau Mana mit dem toten Christus, ein Werk von Petar Trogiranin. wurde 1514 in seiner Lunette angebracht.

Die Kapellen der Familien Zudenigo und Scaffa wurden auf der Nordseite im XV. Jahrhunderl angebaut und spater in eine Taufkapelle umgebaut. Der Taufbrunnen wurde von Petar Trogiranin gemeißelt. Zu dieser Zeit wird auch das oben erwähnto Ziborium umgebaut. Die hölzernen Chorsitze auf dem höher gestellten Presbyterium im venezianischen Gotikstil wurden vermutlich 1445 von einem Holzschnitzer Matija Moronzon und seinen Mitarbeitern geschnitzt.

In der zweiten Hälfte des XVI. Jahrhunderts wurde die Südapsis in die rechteckige Kapelle Kapela sv. Kri2a (Kapelle Hl. Kreuz) umgebaut und der Altar mit einem monumentalen farbigen Kreuz aus Holz, ein vortreffliches Meisterwerk der späten Renaissancekunst, angebracht. In der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts wurde die Kapelle Kapela sv. Sakramenta (Kapelle Hl. Sakrament) im Spätbarockstil mit dem Marmoraltar des Hostienschreins anstelle der westlichen Kapelle errichtet.

In der Kirche werden Bilder und Skulpturen aus den unterschiedlichen historischen Penoden, wie die Jungfrau mit dem Kind aus dem XIV. Jh. hohes hölzernes Relief mit Darstelung des Hl. Christophorus, die ausdrucksvolle Pietä und andore Werke aufbewahrt. Kostbare liturgische Gegenstände werden in der Schatzkammer aufbewahrt von denen sich die emaillierten Kupferplatten und der Reliquienschrein für die Aufbewahrung des Kopfes des Hl. Christophorus aus dem XII. Jahrhundert hervorheben. Der Glockenturm der Kathedrale ist das schönste Bauwerk seiner Art an der kroatischen Küste. Seine Form und Architektur weist romanische Elemente auf. Durch die stufenförmige Quadaranordnung. welche durch reich verzierte Kränze getrennt und von unten nach oben in Mono-. Bi-, Tri und schließlich auch monumentale Ouadnforen geöffnet werden, wird der Eindruck von Harmonie und Bemessenheit erweckt. Nach einem Blitzschlag und der Beschädigung in Folge dessen wurde die sechsseitige schmale Pyramide im XV. Jh. anstelle dos ursprünglichen romanischen Grundrisses errichtet.

Informazionen i Kontakte
  Fremdenverkehrsverband der Stadt Rab
TRG MUNICIPIUM ARBA 8
51280 RAB

e-mail: tzg-raba@ri.t-com.hr
tel.+385 (0)51 724-064
fax +385 (0)51 725-057
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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